Responsive Webdesign im E-Commerce

Responsive Webdesign in Online-Shops – warum Sie nicht darauf verzichten sollten!

17. Dezember 2014 von Tim Resl

Bis zu 50% der Besucher eines Online-Shops greifen mittlerweile von einem Smartphone oder Tablet aus zu. Trotzdem fehlt vielen Webshops noch immer die Optimierung für die jeweiligen Endgeräte. Wir erklären, warum Responsive Webdesign im E-Commerce so wichtig ist.

Zuerst einmal:
Was ist überhaupt Responsive Webdesign?

  • Optimale Darstellung auf allen Endgeräten
  • Layout passt sich automatisch an

Responsive Webdesign stellt eine aktuelle Technik dar, welche es Entwicklern mittels HTML5 und CSS3 Media-Queries ermöglicht, die Webseite für alle Endgeräte (Smartphone, Tablet oder Desktop-PC) zu optimieren. Das Layout passt sich somit jeder Browserbreite automatisch an. Man spricht auch von „fluid layout“.

Der Vorteil von Responsive Design liegt in der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und der einheitlichen Darstellung gleicher Inhalte auf verschiedenen Devices.

Für einen Großteil aller Webseiten ist eine flexible Layout-Anpassung bereits selbstverständlich. Warum aber verzichten noch so viele Online-Shops auf Responsive Webdesign? Natürlich bringt die Optimierung auf alle Endgeräte hier einen höheren Aufwand mit sich. Aber kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, mobile Besucher seines Webshops nicht vollends zufriedenzustellen. Die oft kostspielige Akquise (Google Adwords etc.) der Nutzer sollte sich am Ende doch schließlich auszahlen.

Alternativ zu Responsive Templates gibt es die Möglichkeit auf mobile Seiten oder Apps zurückzugreifen. Der große Nachteil hierbei ist jedoch, dass beide Systeme gleichermaßen gepflegt werden müssen, was zeit- und kostenintensiv ist. Einzig für sehr komplexe Webseiten oder Online-Shops wie Ebay oder Amazon lohnt sich die Erstellung von speziell auf das Betriebssystem abgestimmten Mobile Apps.

Mobile Endgeräte werden nicht nur unterwegs genutzt. Häufig findet Online-Shopping in den eigenen vier Wänden auf der Couch statt – ganz bequem per Tablet oder Smartphone. Die mobile Zielgruppe erwartet zu Recht, dass die Navigation einer Seite selbsterklärend ist und alle Funktionen eines Online-Shops in ansprechender Form zur Verfügung gestellt werden. Egal ob auf Tablet, PC oder Smartphone!

Die entscheidenden Vorteile von Responsive Webdesign in Online-Shops:

  • Sie können ganz genau festlegen, was ein Nutzer auf welchem Endgerät sieht
  • Der Code muss nur einmal gepflegt werden, was Zeit und Kosten spart
  • Responsive Webdesign passt sich an all die verschiedenen Display-Größen automatisch an
  • Google erwartet Responsive Designs; somit ist es auch Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung
  • Ihr Online-Shop ist jederzeit und überall für Ihre Kunden erreichbar – egal von welchem Device aus zugegriffen wird
  • Geringere Kosten für die Optimierung auf Responsive Webdesign gegenüber mobilen Apps

Die wenigen Nachteile von Responsive Webdesgin in Online-Shops:

  • Langsamere Ladezeit, da auch die Elemente für andere Bildschirmgrößen mitgeladen werden – lässt sich jedoch über verschiedene JS-Scripte optimieren
  • Responsive Webdesign kann nicht auf die Betriebssysteme und Funktionen der Mobiltelefone zugreifen

Wenn Sie einen kleineren Online-Shop planen oder bereits betreuen, gibt es mittlerweile zahlreiche, kostengünstige Responsive Templates für Ihren OXID Shop oder Shopware Shop. Diese bilden oftmals eine gute Basis für den Aufbau eines Online-Shops.

Statistik: Anteil der Nutzer des mobilen Internets via Smartphone in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2013 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Tracken und analysieren Sie für mobile und PC-User?

Sie wissen bestimmt aufgrund der Analyse-Systeme (z.B. Google Analytics oder Econda) wie viele Besucher mit dem jeweiligen Endgerät auf Ihren Shop zugreifen. Vermutlich ist Ihnen ebenfalls bekannt, wie viele Conversions pro Endgerät abgeschlossen werden. Oftmals (branchenabhängig) ist die Conversion Rate für Käufe via Smartphone noch sehr gering. Deshalb reduzieren viele Marketer oder Verantwortliche das Budget für Mobile Advertising.

Jetzt aber die entscheidende Frage: Kennen Sie auch die Assisted Conversion Rate? D.h., wissen Sie, wie viele Besucher erst via Mobile recherchiert und dann per PC gekauft haben?

Folgendes Szenario soll aufzeigen, wie Kunden heutzutage via Cross-Device Shopping einkaufen:

Szenario Cross-Device Shopping im Online-Shop

Dieses Szenario zeigt, wie Kunden einkaufen könnten. (Natürlich Branchenabhängig)

Unsere Empfehlung für Ihren Webshop:

Wir raten kleinen und mittelständischen Unternehmen unbedingt zu einem Online-Shop im Responsive Webdesign. Nur durch ein flexibles Layout können Sie sicher sein, dass die User aller Endgeräte wirklich zufrieden sind. Sorgen Sie durch eine einwandfreie und dynamische Darstellung für ein perfektes Nutzererlebnis!
Denn Sie wissen ja: Zufriedenheit führt zur Weiterempfehlung und Begeisterung lässt Kunden zu Stammkunden werden.

Gern beraten wir Sie hinsichtlich Responsive Webdesign für Ihren Online-Shop. Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie hier.


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Kommentare Sagen Sie uns Ihre Ansicht!
  • Marius

    Hallo Herr Resl,

    sehr informativer Artikel. Das Szenario mit Cross Device Shopping ist sehr interessant. Gibt es noch kaum Informationen online, vielleicht könnten Sie hier auch einen Artikel schreiben?

    Vielen Dank, Marius

  • E-Commerce Agentur|Christoph

    Hallo,

    ich habe jetzt zwar keinen Link parat, aber im Internet gab es ja genug Statistiken über das Nutzerverhalten: mobiles Shopping liegt da wohl voll im Trend. Ohne RWD kann diese Benutzergruppe (wachsend) nicht vollend befriedigt werden und wieso sollten die dann nicht in einem Webshop kaufen, der reponsive ist, bzw. eine mobile Version des Onlineshops besitzt? Und seit dem Update im April 2015 ist die Tendenz von Google auch ganz klar: mobile friendly wird mehr und mehr zu einem muss. Um nicht an Boden zu verlieren sollte man seinen Onlineshop jetzt demnächst also umstellen. Denn selbst die treusten Kunden werden letztendlich auch den Trends folgen….

    Über das Tracken von unterschiedlichen Devices hätte ich auch gerne einen weiteren Artikel ;)

    Viele Grüße
    Christoph